Epilepsie operativ behandeln

Bei manchen Patienten schlägt die Behandlung mit Medikamenten nicht an. Die epileptischen Anfälle werden nicht weniger oder nehmen sogar zu. Dann prüfen alle an der Behandlung beteiligten Spezialisten gemeinsam mit dem Patienten, ob eine Operation sinnvoll ist.

Voraussetzung für eine Operation ist eine ausführliche, gründliche Diagnostik, die am Evangelischen Krankenhaus Alsterdorf geleistet wird, und ein Abwägen der Vorteile und Risiken.  Die Operation selbst wird in der Klinik für Neurochirurgie am Universitätsklinikum Eppendorf oder in den Helios Kliniken Schwerin durchgeführt. 
 

Kooperationspartner

Dr. Tobias Martens
Facharzt für Neurochirurgie
Oberarzt

Klinik für Neurochirurgie
Universitätsklinikum Eppendorf

Kooperationspartner

PD Dr. Oliver Heese
Facharzt für Neurochirurgie
Chefarzt

Klinik für Neurochirurgie
Helios Kliniken Schwerin

 


Bilder des Gehirns liefern wichtige Informationen

Wann ist eine Operation sinnvoll?

Vor einer Operation werden folgende Fragen gründlich geprüft: 

  • Handelt es sich um eine operativ angehbare Epilepsieform?
  • Sind andere Behandlungsmöglichkeiten der Epilepsie ausgeschöpft?
  • Ist der Epilepsieherd im Gehirn chirurgisch gut zu erreichen?
  • Wie groß ist die Chance, dass die Anfälle nach der Operation deutlich reduziert sind oder sogar ganz ausbleiben?
  • Welche Gehirnfunktionen könnten durch eine Operation beeinträchtigt werden?
  • Wie groß ist der Leidensdruck durch die Epilepsie im Vergleich zu den Risiken einer Operation?
     

 
 
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