Fenster schliessen     Drucken
 


Elektroden werden vorsichtig an den Kopf geklebt.

Hirnströme liefern wichtige Informationen

Bei allen Patienten auf der Monitoring-Station werden rund um die Uhr die Hirnströme (EEG) abgeleitet. Dazu werden mindestens 22 Elektroden am Kopf befestigt und die Kabel am Rücken gebündelt. Bei speziellen Fragestellungen der prächirurgischen Diagnostik wird das EEG von in das Gehirn implantierten Tiefenelektroden (Stereo-EEG) erfaßt.

Ständig unter Beobachtung

Zusätzlich zum EEG werden die Patienten per Video Tag und Nacht (Infrarotkamera) überwacht. Das EEG wird mit dem Videobild des Patienten ins Dienstzimmer übertragen.  So kann das Monitoring-Team sofort sehen, ob ein Anfall auftritt, den Patienten umgehend versorgen sowie sein Sprachvermögen und sein Bewußtsein testen.

Die Daten werden für spätere detaillierte Auswertungen auf einem voll redundanten Server gespeichtert. Durch Analyse von EEG und Video werden wichtige Aufschlüsse über die Art der Erkrankung und den Ursprungsort der Anfälle gewonnen. Dies ermöglicht eine optimierte Behandlung. 

Intensivstation für den Notfall

Bei einem Status epilepticus oder kritischem Zustand des Patienten kann das Monitoring auch auf der Intensivstation erfolgen und vom Monitoring-Team beobachtet werden.

Fenster schliessen     Drucken