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Hygiene: Schutz vor Keimen

 Krankheitskeime können gefährliche Auswirkungen haben. Deshalb lassen Chirurgen des Evangelischen Krankenhauses Alsterdorf alle Patienten vor der stationären Aufnahme auf MRSA (multi resistant staphylococcus aureus) testen. MRSA befindet sich auf den Schleimhäuten vieler Menschen, verursacht jedoch selten Krankheitssymptome. Bei geschwächten Patienten und nach Operationen allerdings kann er bei den Betroffenen und Menschen in der Umgebung schwerste Infektionen hervorrufen. Deshalb werden Patienten des Fachbereichs Orthopädie und Chirurgie erst nach einem negativ ausfallenden MRSA-Test operiert. Bei einem positiven Ausgang des Testes wird vor der Operation zunächst der Infektionsherd behandelt, um den möglichen Ausbruch einer MRSA-Infektion zu verhindern.

Internationale Exzellenz

Der Fachbereich Chirurgie im Evangelischen Krankenhaus Alsterdorf ist Internationales Exzellenzzentrum der Firma Johnson & Johnson und Nationales Referenzzentrum der Firmen DJO und Speedtec für die minimal-invasive Implantation von Hüft-Endoprothesen. Damit hat der Fachbereich Orthopädie und Chirurgie einen anerkannten Ausbildungsstatus, den auch international erfahrene Operateure für Hospitationen nutzen.



Narkose und Schmerzbehandlung

Im Evangelischen Krankenhaus Alsterdorf erfolgen die für die Operation notwendige Anästhesie und die Schmerzbehandlung nach der Operation nur durch erfahrene Fachärzte für Anästhesie. Bei größeren Blutverlusten wird das sogenanntes Cell-Saving-System eingesetzt, mit dem das während und nach der Operation verlorene Blut aufgefangen, aufbereitet und dem Patienten wieder  zurückgegeben werden kann. In Kombination mit der minimal-invasiven Operationstechnik und dieser Auffangmöglichkeit des Eigenblutes kann auf Fremdblutkonserven fast ganz verzichtet werden. Die Schmerzbehandlung nach der Operation wird von den Anästhesisten eingeleitet und nach internationalen Standards auf der Station weitergeführt.

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