Ursachen von Hüftgelenkbeschwerden

Das Hüftgelenk verbindet Rumpf und Beine, wobei der Hüftkopf wie eine Kugel in der Gelenkpfanne des Beckens liegt. Wie alle Gelenke sind beide Knochenteile durch Gelenkknorpel geschützt. Kommt es zum ungleichmäßigen Abrieb und damit zum Verschwinden der Knorpelschicht, spricht man von Arthrose oder Hüftgelenkverschleiß. Andere Ursachen können angeborene Fehlanlagen, entzündliche Erkrankungen wie Rheuma oder mangelnde Durchblutung des Hüftkopfes sein. Die Folgen: Die Beweglichkeit des Gelenkes lässt nach, das Überziehen von Strümpfen fällt schwer und je nach Stärke des Verschleißes schmerzen Leiste, Oberschenkel oder auch das Knie. Zur Diagnose reichen eine orthopädische Untersuchung und ein normales Röntgenbild. Ob operiert werden muss, hängt davon ab, inwieweit die Lebensqualität eines Patienten eingeschränkt ist.

Interaktiver Hüft-Check

Mit unserem interaktiven Hüftcheck können Sie prüfen, ob Schwierigkeiten beim Gehen, Stehen, Sitzen oder Liegen ein Grund sind einmal genauer hinzuschauen oder ob mit Ihrer Hüfte alles in Ordnung ist.

Interaktiver Hüft-Check

 

Modernste Endoprothesentechnik

In der Hüft-Endoprothetik wird immer eine zementfreie Verankerung und eine Gleitpaarung mit Keramik und hochvernetztem Polyethylen angestrebt. Dabei verwendet das Evangelische Krankenhaus Alsterdorf nur Endo-
prothesen renommierter Firmen wie Smith & Nephew, Depuy, Implantcast, Link und DJO. Diese Qualitäts-
ansprüche gewährleisten ein Höchstmaß an Sicherheit
und Standfestigkeit. Abhängig von der Knochenform und
der Knochenqualität besteht neben der zementfreien Verankerung der Prothese auch die Möglichkeit der zementierten und teilzementierten Verankerung mit modernster Technik.

Anästhesie und Schmerzbehandlung

Bei uns erfolgen die für die Operation notwendige Anästhesie und die Schmerzbehandlung nach der Operation nur durch erfahrene Fachärzte für Anästhesie. Bei größeren Blutverlusten wird das sogenanntes Cell-Saving-System eingesetzt, mit dem das während und nach der Operation verlorene Blut aufgefangen, aufbereitet und dem Patienten wieder  zurückgegeben werden kann. In Kombination mit der minimal-invasiven Operationstechnik und dieser Auffangmöglichkeit des Eigenblutes kann auf Fremdblutkonserven fast ganz verzichtet werden. Die Schmerzbehandlung nach der Operation wird von den Anästhesisten eingeleitet und nach internationalen Standards auf der Station weitergeführt.
 
 
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