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Achtsamkeitsgruppe

Wer achtsam ist, nimmt auftretende Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen wahr, ohne dabei  in Grübeleien, Erinnerungen oder Zukunftsplanungen verstrickt zu sein. Dies kann helfen, eine Situation und die eigene Reaktion darauf klarer zu sehen und anzunehmen.
Wissenschaftliche Studien weisen darauf hin, dass ein Training der Achtsamkeit Patienten hilft, Stressituationen besser zu bewältigen, die belastenden körperlichen und psychischen Symptome zu vermindern und sich selbst besser zu akzeptieren.

Gesundheitsgespräch

Das Gesundheitsgespräch ist ein stationsübergreifendes Angebot für Psychiatrie-Patienten der Stationen 7/8, der Station 10 und der Tagesklinik. Es findet wöchentlich statt, dauert eine Stunde und wird von einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter moderiert. Themen sind u.a.: gesunder Schlaf, Stressmanagement, Naturheilkunde und Medi-
kamente in der Psychiatrie, Psychotherapie, Sucht-
problematiken, Ernährung oder Persönlichkeitsstörungen. Grundlage für die Gespräche ist die Erkenntnis, dass alle Menschen Gesundheit erhaltende und Gesundheit ge-
fährdende Ressourcen besitzen. Diese gilt es miteinander
zu entdecken und ins Gleichgewicht zu bringen.
 

Anspannungsbewältigungsgruppe (Skillstraining)

Diese Therapieform richtet sich an Menschen, die unter an-
dauernden Anspannungszuständen leiden und diese nicht zufriedenstellend steuern können. Wer beispielsweise unsicher und/oder übermäßig aufbrausend ist, unter chronischen Schmerzen oder Essstörungen leidet, übermäßig sensibel auf Stress reagiert und häufig Probleme mit anderen Menschen hat, ist hier gut aufgehoben. Gesprächsthemen: Wie gehe ich mit Stress um? Wie werde ich mir meiner Gefühle bewusst? Wie steigere ich mein Selbstwertgefühl? Wie begegne ich anderen Menschen? Wie kann ich mich vor Rückfällen schützen?

Biofeedback

Probleme der Stressverarbeitung stellen einen wichtigen Faktor für die Entstehung, den Ausbruch und die Aufrecht-
erhaltung von psychischen Erkrankungen dar und können häufig auch körperlich krank machen. Diese Zusammen-
hänge sind Patienten oft jedoch nicht bewusst. Mit Hilfe
von Biofeedback sollen physiologische Prozesse, die
zur Aufrechterhaltung solcher Erkrankungen beitragen, wahrgenommen und gezielt beeinflusst werden. Beim Biofeedback kann der Zusammenhang zwischen seelischer und körperlicher Anspannung erlebt werden, um dann schrittweise die Anspannungsregulation zu trainieren.

Depressionsbewältigungsgruppe

Was ist eine Depression? Wie entsteht sie und was sind Auslöser für die Krankheit? Diese Fragen sind Thema in der Depressions-Bewältigungsgruppe. Die Teilnehmer lernen, was eine Depression begünstigt und wie sie Rückfälle vermeiden können.

Jede Patientin und jeder Patient kann eigene Strategien zur Bewältigung entwickeln und ausprobieren: Wie strukturiere ich meinen Tag sinnvoll? Wie durchbreche ich kreisende Gedanken? Wie gehe ich mit der Krankheit im Freundes-
und Familienkreis um?

Soziales Kompetenztraining

Im Sozialen Kompetenztraining wird Basiswissen darüber vermittelt, wie soziale Ängste und Defizite entstehen und bewältigt werden können. Dabei werden das Vertrauen in die eigenen Handlungsmöglichkeiten gefördert sowie hilfreiche Strategien aufgezeigt und in Rollenspielen eingeübt.

Gesprächsgruppe Ü50

In der zweiten Lebenshälfte verändert sich der Fokus: Trennung und Abschied, nachlassende Kräfte, Alter, Krankheit, Pflegebedürftigkeit, Tod und Einsamkeit werden häufiger zu Themen, die belasten. Die Gruppe trifft sich einmal wöchentlich und tauscht sich unter der Moderation eines Arztes für Psychiatrie und Psychotherapie aus. Nach dem Aufenthalt in unserer Klinik kann diese Gruppe weiter besucht werden.

Kreativ- und Körperarbeit

Zu diesen Angeboten zählen Tanztherapie, Kunsttherapie, Musiktherapie, Physiotherapie und Ergotherapie. In der Tagesklinik gibt es auch eine Kochgruppe der Patienten.

Lichttherapie

Bei der Behandlung von Depressionen empfehlen wir unter anderem auch eine Lichttherapie, denn Licht steuert das Zusammenspiel des körpereigenen Schlafhormons Melatonien und des Glückshormons Serotonin. Patienten können sich an dunklen Tagen mehrmals pro Woche vor einen etwa 2x2 Meter großen Lichtschirm  setzen und die angenehme Wirkung des Lichts zu spüren.
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